Kategorie: Allgemein

Anhörungen über das Entsorgungsverfahren des mit Tritium verseuchten Wassers

Ins Gebäude des havarierten Kernkraftwerks Fukushima I fliesst immer noch viel Grundwasser und immer mehr Tanken, dessen Inhalt das Tritium enthaltene Wasser ist, reihen sich auf dem Gelände. Heute zählen sie rund 680 Stücke und das entspricht ca. 895,000 Tonnen Wasser. Maximal kann es bis zu 1,370,000 Tonnen werden. Diesen Platz braucht man aber in Zukunft für die Arbeit, das Herausnehmen der abgeschmolzenen Brennstoffe, und Lagerung der abgebrannten Brennstoffe. Deshalb hat ein Unterkomitee der Regierung fünf Entsorgungsverfahren des verseuchten Wassers vorgeschlagen: Injektion in die Erdschicht, unterirdische Verlegung, Freigabe ins Meer, Freigabe als Wasserdampf, Freigabe als Wasserstoff.

Ende August fanden drei öffentliche Anhörungen zu diesem Thema in den Präfekturen Fukushima und Tokyo statt. Die anwesenden Vertreter der Bürger und Organisationen äusserten sich mehrheitlich gegen die Freigabe ins Meer. Man soll warten, bis eine neue Technologie entwickelt wird oder bis die Strahlendosis des Wassers senkt.

Es gab auch Kritiken über die Zeit und Ort der öffentlichen Anhörungen. Für Fischer, die am Morgen arbeiten, ist es schwierig an die Anhörung zu kommen, wenn sie am Vormittag abgehalten wird. Gerade Fischer hegen ja wahrscheinlich am meisten Angst vor der Verseuchung des Meers oder der Fische. Und eine Frau aus Fukushima forderte, die Anhörung soll überall in Japan stattfinden, und zwar nicht nur mit ausgewählten Personen, sondern jeder muss dabei sein können. Denn das Problem betrifft nicht nur Fukushima.

 

Tohoku 2018

Sieben Jahre seit der Tsunami-Katastrophe, vier Jahre seit meinem letzten Besuch.

Ich war wieder einmal in den Städten Kesennuma, Rikuzen-Takata und Ofunato, um mir das neueste Bild von der Region Tohoku zu machen. Aber diesmal kam mein Mann mit und wir fuhren mit dem Auto nur flüchtig diese Gegend durch. Es war eher eine touristische Gelegenheit als eine Besichtigung. Denn nicht nur der pazifischen Küste entlang sondern auch im Landesinneren gibt es hier reichliche Sehenswürdigkeiten.

Aber zuerst mal…

Vor sechs sowie vier Jahren fuhr ich in der Stadt Kesennuma mit dem Fahrrad herum. Damals standen erst wenige Häuser im niedrigen Küsten-Stadtteil. Heute sieht man etwas mehr Gebäude, aber immer noch viele Baustellen und brachliegende Plätze.

Die ganze Fläche muss nämlich zuerst erhöht werden, obwohl ein Monster-Tsunami, wenn er irgendwann wieder kommen würde, die neuen Gebäude hier ohne Weiteres hineinschlucken würde.

Hier links auf der grossen Fläche lag einmal das gestrandete Fischerschiff

Eine neue Siedlung war entstanden

Wir fuhren weiter nach Rikuzen-Takata. Die berühmte Kiefer, die alleinig den Tsunami überlebt hatte, stand immer noch. Aber sie ist eine Replik.

Auf der Strasse fuhren sehr viele Lastwagen. Sie bringen Erde von naheliegenden Hügel auf die Fläche an der Küste. Hier stehen noch nicht so viele Gebäude wie in Kesennuma.

Anstelle Tausende von Kiefern gibt es nur noch eine lange Mauer zwischen Land und Meer

Die nächste und die letzte Station ist Ofunato. Dieser Stadt ist am meisten wiederaufgebaut. Es war vor vier Jahren schon so. Wir übernachteten im Hotel Ofunato Plaza, in welchem ich schon zweimal gewesen war. Aber das Hotel war vor eineinhalb Jahren auf dem nächstgelegenen Grundstück komplett neu gebaut, weil das alte Grundstück erhöht werden musste. Man hatte gewusst, dass das Hotel, das nach der Katastrophe schnellst gebaut wurde, wieder abbauen musste. Aber damals war der Bedarf schon da, weil die Arbeiter für Aufräumen und Wiederaufbau irgendwo in der Nähe übernachten mussten. Heute gibt es mehere Übernachtungsmöglichkeiten.

Ein neues Einkaufszentrum war auch entstanden. Die Boutique „Sumire“, die ich immer wieder besucht habe, wurde auch mit dem neuen Namen „mon coeur & Sumire“ neu eröffnet. Diesmal sprachen wir mehr über die Fussball-WM.  Die ganze Gegend war es eher ruhig, ich hoffe, dass die Läden dort langfristig überleben können.

Hier sieht man auch eine hohe Mauer. Die riesige Mauer im Foto unten haben wir am Meer in der Nähe von Ofunato gesehen. Man würde nicht mehr erkennen, wenn ein Tsunami kommen würde.

Verbleib der schwarzen Säcke

Bergen von schwarzen Plastiksäcken sind inzwischen ein bekanntes Bild von Fukushima geworden. Die Gemeinden herum um das havarierte AKW Fukushima I haben die radioaktiv kontaminierte Erde von der Erdoberfläche weggenommen, in den Plastiksack verstopft und ihn in den freien Grundstücken, Feldern oder Wäldern gesammelt. Manche Bewohner müssen im Alltag immer den Berg anschauen.

Nun verschwinden aber diese Berge langsam. In den Gemeinden Okuma und Futaba wird jetzt ein riesiges Zwischenlager gebaut und die schwarzen Säcke werden von 270 temporären Lagerplätzen her ununterbrochen dorthin gebracht. Plätze, wo bis vor kurzem die radioaktiven Abfälle aufbewahrt wurden, verwandeln sich teilweise ins Ackerland, wie es einmal gewesen ist, berichtet die Tokyo Zeitung.

Diese radioaktiven Abfälle werden in dem Zwischenlager 30 Jahren aufbewahrt und sollten bis 2045 in ein Endlager gebracht werden. Der Standort des Endlagers, das ausserhalb der Präfektur gebaut werden soll, ist allerdings noch nicht bestimmt.

Oshidori Mako & Ken

Gestern war das japanische Komiker-Paar „Oshidori“ in Zürich. Mako, die inzwischen die fleissigste Journalistin, die die Folge der Atomkatastrophe verfolgt, geworden ist, und Ken, ihr Ehemann, der sie beim Recherchen und Haushalt unterstützt, hielten in einer Aula der Universität Zürich einen dreistündigen Vortrag. Der Saal war gut besetzt, nicht nur Japaner sondern auch zahlreiche Schweizer sind gekommen.

Das Ehepaar besucht bereits seit einigen Jahren Deutschland, um an verschiedenen Orten über die Situation in Fukushima zu berichten, und dieses Jahr kam anschliessend nach dem Aufenthalt in Deutschland zum ersten Mal in die Schweiz.

Mako hat aus Wissensgier angefangen, über den Atomunfall in Fukushima zu recherchieren. Sie ist regelmässig bei der Pressekonferenz von Tepco, dem AKW-Betreiber der havarierten Reaktoren, und anderen Organisationen dabei und steht heute mit verschiedenen Experten in Kontakt. Sie scheint vor schier Energie zu platzen. Und das ist sie tatsächlich.

Beim Vortrag und danach kurz gezeigtem Performance war ihre vom Tiefen der Inneren herauskommende Vitalität zu spüren.

Trotz Druck von der Regierung und Tepco will sie weiterhin die Wahrheit wissen und sie an die Öffentlichkeit bringen. Das ist nur möglich, weil sie zu keiner Organisation wie Verlag oder TV-Sender gehört und sich alleine frei bewegen kann.

Aber das Interesse der japanischen Gesellschaft an Fukushima ist nicht mehr so gross wie unmittelbar nach der Katastrophe. Wahrscheinlich wissen viele Japaner von diesem aussergewöhnlichen Paar nicht. Sie publizieren heute ihre neuen Kenntnisse auf ihrer Website und geben sie an Forscher und Anwälte weiter, damit sie für die Situation der Leidende etwas Positives beitragen können. Und es gibt tatsächlich etwa positive Gerichtsurteile für sie. Der Kampf gegen Radioaktivität, gegen Tepco und gegen die japanische Regierung würde doch jahrelang, sogar jahrzehntelang dauern. Ich hoffe, dass ihre schätzenswürdige Arbeit auch so lang weiter gehen würde.

http://www.halbwertszeit-festival.ch/

Botschaft aus Japan

Zum 7. Fukushima-Jahrestag erhalten wir aus Japan eine Botschaft.

Botschaft von Frau Ruiko Muto
Sprecherin der Klägergruppe gegen TEPCO/Repräsentantin der Gruppe Frauen von Fukushima

An alle auf der Welt, deren Gedanken bei Fukushima sind

Sieben Jahre nach dem Atomunfall von Fukushima. Wieder nähert sich ein Jahrestag.
Zunächst möchte ich mich bei all denen bedanken, die seit jenem Katastrophentag 2011 Fukushima begleitet und uns unterstützt haben. Zur Zeit werden wir in Fukushima von Wörtern wie „Heimkehr“, „Wiederaufbau“ oder „Gesundheitsförderung“ umschwirrt. Im Hinblick auf die Olympiade 2020 wird ein gigantisches Wiederaufbaubudget aufgelegt. Vor allem entlang der Pazifikküste, die ja durch das Erdbeben besonders verheert war, werden unter dem Leitbild „Innovation Coast“ Anlagen zur Entwicklung von Reaktorrückbau- und Robotertechnik, riesige Windkraftwerke, Mega-Solaranlagen und Biomassekraftwerke auf Holzschnitzelbasis errichtet. Sogar in Futaba-machi, das am stärksten radioaktiv belastet ist, weil dort das Kraftwerk Fukushima Dai-ichi liegt, sind ein Archivgebäude und eine Gewerbehalle in Planung. Das Archiv, so heißt es, soll die Wahrheit über die Schäden durch die Reaktorunfälle bewahren und vermitteln, und zum Reiseziel für Klassenfahrten der Oberstufe und für Studienreisen werden. Bis zum Beginn der Olympiade will die Präfektur Fukushima sämtliche Evakuierten in ihre Heimatorte zurückgebracht und die Bahnstrecke entlang der Küste wieder vollständig für den Verkehr geöffnet haben.

Gerade deshalb kommt es zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Die gegenwärtig verfolgte Rückkehrpolitik bedeutet keinesfalls, dass man eingeladen ist, an dekontaminierte, wieder in den ursprünglichen Zustand versetzte, sichere Orte zurückzukehren. Vielmehr wird man gezwungen, in Gegenden mit einer Jahresdosis von bis zu 20 MilliSievert zu leben, und so das Zwanzigfache der vor dem Unfall zulässigen Jahresdosis einfach hinzunehmen. An Erholung oder andere Strahlenschutzmaßnahmen nach der Rückkehr ist nicht gedacht, vielmehr werden nach Aufhebung der Evakuierungsanordnungen Entschädigungszahlungen für seelische Schäden oder die Wohnungsbeihilfe am Evakuierungsort einfach eingestellt, auch wenn man nicht zurückkehrt. So geraten manche mit einem Schlag in Not und Bedrängnis und kehren zurück, obwohl sie das nicht wollen, andere werden obdachlos oder nehmen sich sogar das Leben. Es gibt auch Familien, die auf Räumung ihrer Evakuierungswohnung verklagt wurden. In einer Untersuchung des UN-Menschenrechtsrates haben 4 Mitgliedsländer die japanische Regierung offiziell ermahnt, die Menschenrechtssituation der durch den Atomunfall Geschädigten zu verbessern.

Auf dem Gelände von Fukushima Dai-ichi gibt es weiterhin gravierende Probleme. Tritiumbelastetes Wasser lagert in über 800 Tausendtonnentanks. Der Vorsitzende der japanischen Atomaufsicht Fuketa und sein Vorgänger Tanaka touren durch die betroffenen Gemeinden und erklären: „Die Einleitung ins Meer ist die einzige Lösung“. Als Vierjährige habe ich zum ersten Mal in meinem Leben das Meer gesehen, das Meer vor Iwaki-shi in der Präfektur Fukushima. Noch heute habe ich den schönen Anblick vor Augen. Die Fischgründe dort galten als die drittgrößten der Welt, voll der verschiedensten Meereslebewesen. Ist das Meer nicht das, was die ganze Welt verbindet? Durch den Atomunfall sind schon viele radioaktive Partikel ins Meer gelangt, da darf man doch nicht auch noch willkürlich die Meere der Welt weiter verschmutzen. Man darf doch nicht zulassen, dass eine Institution, die eigentlich kontrollieren soll, sich für unkontrollierte Einleitung ins Meer einsetzt. Die Fischer von Fukushima wollen die Einleitung um jeden Preis verhindern. Ich bitte Sie, erheben Sie überall auf der Welt Ihre Stimme zur Unterstützung der Fischer!

Die Schilddrüsenreihenuntersuchungen im Rahmen der Gesundheitsstudie der Präfektur Fukushima haben inzwischen 193 Kinder und Jugendliche mit Schilddrüsenkrebs oder –krebsverdacht ermittelt. Unverändert erklärt der Lenkungsausschuss der Gesundheitsstudie, ein Zusammenhang der Erkrankungen mit dem AKW-Unfall sei schwer vorstellbar. Abgesehen von dieser Zahl sind im letzten Jahr Fälle von Schilddrüsenkrebs bekannt geworden, die von der Gesundheitsstudie nicht erfasst wurden. Manche Teilnehmer an der  Schilddrüsenreihenuntersuchung erhielten nämlich die Empfehlung „Verlauf beobachten“, und wenn bei ihnen vor der nächsten Reihenuntersuchung ein Schilddrüsenkrebs festgestellt wurde, wurde dieser nicht in die Zahlen der Reihenuntersuchung aufgenommen. Sowohl aus dem Steuerungsausschuss wie aus der Bevölkerung wurde Kritik laut: Man müsse doch feststellen, um wieviel Fälle es sich dabei handelte. Schließlich wurde die Medizinische Hochschule Fukushima mit einer Studie beauftragt; sie soll in zwei Jahren fertig sein. Obgleich die Schilddrüsenreihenuntersuchungen die einzigen systematischen Untersuchungen zur Gesundheit sind, liefern sie noch nicht einmal richtige Ergebnisse. Gegenwärtig gibt es eine
Bewegung, den Umfang der Schilddrüsenreihenuntersuchung zu verringern, die mit Begriffen wie „Überdiagnostik“, „Reihenuntersuchungen in Schulen verletzen Menschenrechte“, „Recht auf Nichtwissen“ operiert. Die Präfektur Fukushima, die zur Zeit des Unfalls die Verteilung von stabilem Jod verhindert hat, sollte aber zu ihrer Verantwortung stehen und die Schilddrüsenreihenuntersuchungen fortführen.

Als vor zwei Jahren berichtet wurde, Oberschüler aus der Stadt Fukushima hätten das AKW während der Aufräumarbeiten besichtigt, waren wir entsetzt. Jetzt hat auch die Universität Fukushima solche Besichtigungen in ihr Lehrprogramm aufgenommen. In kleinen Städten, deren Evakuierungsanordnung gerade aufgehoben wurde, fanden auch für Schüler von Fachoberschulen aus ganz Japan Wettbewerbe zum Bau von Robotern für die AKW-Aufräumarbeiten und ähnliches statt. In der Stadt, wo ich wohne, wurde das Bildungszentrum Radioaktivität „Comyutan Fukushima“, eine Einrichtung des Zentrums für Umweltmodellierung der Präfektur Fukushima, aufgebaut. Dort gibt es eine Ausstellung, in der man mittels Videos und Computerspielen etwas über Radioaktivität lernen soll. Seit der Eröffnung haben es etwa 100 000 Menschen innerhalb eines Jahres besucht. Schaut man sich an, was Kinder in das Besucherbuch geschrieben haben, findet man: „Gut, dass Radioaktivität nicht bloß gefährlich, sondern für Medizin und Naturwissenschaft wichtig ist,“ oder: „Ich habe gedacht, dass man vor Radioaktivität Angst haben muss, aber jetzt weiß ich, dass sie auch in der Natur und in Lebensmitteln vorkommt, und bin beruhigt,“ oder: „Wenn alle sich hier informieren könnten, würde auch die Diskriminierung von Fukushima verschwinden,“ und vieles andere dieser Art. Von einer Bildung, die auf die Gefahren durch gegenwärtig vorhandene radioaktive Substanzen eingeht, und zeigt, wie man sich davor schützen kann, ist das noch ziemlich weit entfernt, finde ich.

In dieser Situation gibt es noch viele Prozesse – um Entschädigung, um die Korrektur von
Verwaltungsentscheidungen, um strafrechtliche Verantwortung. Ein Zivilgericht hat in einem Urteil anerkannt, dass die Betreiberfirma Tepco und die japanische Regierung Tsunami-Schutzmaßnahmen vernachlässigt haben. In diesem Jahr sind noch weitere Urteile zu erwarten.

Im Juni letzten Jahres hat eine Klägergruppe von 14 000 Personen aus Fukushima und aus ganz Japan bei der Staatsanwaltschaft Fukushima Strafanzeige gestellt. Der daraus folgende Strafprozess wird nun endlich gegen drei ehemalige Vorstandsmitglieder von Tepco geführt, die alle auf „nicht schuldig“ plädierten. Die Staatsanwälte wiesen mit zahlreichen Beweismitteln nach, dass Tepco bei der Tsunamivorsorge untätig war. Damit hat ein geschichtlich bedeutender Kampf begonnen. Bitte verfolgen Sie den Prozess. Es findet auch eine an den Gerichtspräsidenten gerichtete „Unterschriftensammlung für ein strenges Urteil“ statt. Auf der Homepage der Unterstützergruppe gibt es auch ein Unterschriftsformular in englischer Sprache (https://kokuso-fukusimagenpatu.blogspot.de/p/pleasesign-petition.html). Bitte unterstützen auch Sie die Sammlung.

In diesem Winter war es auch in Fukushima sehr kalt. Aber unter der gefrorenen Erde liegen die
Samen, die im Frühjahr sprießen werden. Mögen auch wir im Jetzt aufrecht leben und nicht
vergessen, von einer anderen Zeit zu träumen. Wie die Meere die Welt verbinden, so wollen auch wir verbunden bleiben.

zum 11. März 2018 in Fukushima, Muto Ruiko
http://hidanren.blogspot.de/
http://kokuso-fukusimagenpatu.blogspot.de/
(aus dem Japanischen: Annette Hack)