Ein NPO setzt ein für die Gesundheit der Bevölkerung

Am 1. Mai wurde Mothers‘ Radiation Lab & Clinic Fukushima in Iwaki eröffnet. In dieser Klinik können Kinder im radioaktiv verseuchten Gebiet ihre Schilddrüse untersuchen lassen. Sie verfügt auch einen Ganzkörperzähler, der die Verteilung des radioaktiven Cäsiums im Körper misst. in Zukunft kommt ein Gerät für Messung des Cäsiums im Urin zum Einsatz. Gemäss des Klinikdirektors Misao Fujita ist diese Anlage so präzis, dass eine kleine Menge Cäsium, das der Ganzkörperzähler nicht gefunden hat, festgestellt werden kann. Mit der Blutentnahme wird der Hormonspiegel der Schilddrüse geprüft und nach Blutkrankheit wie Leukämie untersucht.

Die Klinik wird von der NPO „Iwaki Radio-Proof Centre, Tarachine“ betrieben. Sie wurde nach der Atomkatastrophe von Fukushima gegründet, damit die Betroffenen selbst vor den Auswirkungen der Radioaktivität schützen können. Seither messen die Mitarbeiter der Organisation die Radioaktivität im Nahrungsmittel sowie im Freien und veröffentlichen die Messresultaten. Sie setzen sich des Weiteren ein, in Zusammenarbeit mit medizinischen sowie naturwissenschaftlichen Experten die Tatsachen zu ermitteln, Messungstechnologien zu forschen und medizinische Erfahrungen zu sammeln.

Mehr Info über Tarachine:

http://www.iwakisokuteishitu.com/english/index.html (Englisch)

http://www.iwakisokuteishitu.com/french12/index.html (Französisch)

 

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