Eine Bewegung zur Gruppenklage

Am 16. März wurde die „Anklagegruppe AKW Fukushima“ gegründet. Die Bürgergruppen „Atomausstieg Netzwerk Fukushima“ und „Hairo Aktion AKW Fukushima 40 Jahre“ wollen damit die Verantwortlichen der atomaren Katastrophe vom AKW Fukushima I strafrechtlich verfolgen. Als Verantwortliche nennt die Anklagegruppe neben Tepco die Atomenergie Kommission, die Kommission für nukleare Sicherheit, die Agentur für nukleare und industrielle Sicherheit, das Ministerium für Erziehung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT) und Berater für Risikomanagement.

Sie wirft Tepco vor, trotz der Hinweise, dass ein grösserer Tsunami als bisherige Annahmen heimsuchen könnte, nichts dagegen unternommen zu haben. Auch die Institutionen wie die Kommission für nukleare Sicherheit und die Agentur für nukleare und industrielle Sicherheit rügt sie, sie hätten keine Massnahmen verordnet. „Infolgedessen wurden viele Menschen radioaktiver Strahlung ausgesetzt und starben Kranken auf dem Weg zum Spital.“

Sie hofft, dass rund 1000 Menschen daran beteiligen, und will am 11. Juni bei der lokalen Staatsanwaltschaft Fukushima Klage einreichen.

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