770’000 Tera Bq in die Luft

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat am 6. Juni einen Untersuchungsbericht über den AKW-Unfall in Fukushima offen gelegt. Dem zufolge wurden dabei 770’000 Tera Bq von Radioaktivität in die Luft geschleudert. Das ist viel mehr als man bisher vermutete. Beim Unfall in Tschernobyl war es 5.2 Mio Tera Bq.

Die Asahi-Zeitung veröffentlicht jeden Tag die Radioaktivitätswerte von Zentral- und Nordjapan. Am 6. Juni wurde in der Stadt Fukushima 1,29 μSv/h und in Koriyama 1,26 μSv/h gemessen. In Tokyo (Shinjuku) war es 0,0599 μSv/h, in Yokohama 0,029 μSv/v.

Laut BKW variieren die täglichen Durchschnittswerte in der Schweiz je nach Standort zwischen 0,08 und 0,26 μSv/h. https://kernenergie.bkw-fmb.ch/radioaktivitaet-ueberwachung-und-messungen.html

Da ist allerdings nicht klar, in welcher Höhe die Messung stattfindet.

In Japan wissen die Bewohner auch nicht, ob die Radioaktivität in Bodennähe gemessen wird. Eine Leserin der Asahi-Zeitung habe gehört, dass die Messstation in Tokyo auf einem Wolkenkratzer errichtet wurde. Auch an vielen Orten wird die Messung auf einem Dach durchgeführt, so erfuhr eine in der Schweiz lebende Japanerin aus der Präfektur Iwate, als sie kürzlich ihre Heimat besuchte.

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